
Am 8. November 2025 trafen im Filmhaus Köln sechs Musiker:innen aufeinander, die in dieser Konstellation noch nie zuvor gemeinsam improvisiert hatten. Jeder brachte seinen eigenen musikalischen Kosmos mit – ein Abend, den ich als Eventfotograf Köln mit besonderem Interesse begleitet habe. Genau diese Vielfalt machte das Treffen zu einem einmaligen Moment für alle, die Improvisation in Köln lieben.
Bereits beim Betreten des Foyers lag ein Gefühl von Erwartung in der Luft. Das Publikum unterhielt sich leise, die ersten Klänge wurden angespielt, und man spürte sofort: Hier entsteht etwas, das nur im Hier und Jetzt existiert. Als Eventfotograf Köln liebe ich solche Situationen – Live-Improvisation in ihrer reinsten Form: spontan, unvorhersehbar, lebendig.
Im Verlauf des Abends entstanden auch eine Reihe von Porträts der Musiker:innen – ungeplant, nahbar und authentisch. Für mich als Eventfotograf Köln waren diese Momente besonders, weil sie zeigen, wie viel Persönlichkeit und Präsenz jeder Künstler:in mitbrachte. Die folgenden Porträts stellen die Musiker:innen so vor, wie sie sich an diesem Abend zeigten: intuitiv, konzentriert und ganz im Moment.
Harald Grosskopf
Schlagzeuger, Komponist und prägte die elektronische Musikszene.
Mit Ash Ra Tempel formte er den Krautrock und entwickelte gemeinsam mit Klaus Schulze ein rhythmisches Fundament, das bis heute nachwirkt. Als erster Drummer, der sein Schlagzeug mit Sequencern verband, öffnete er ein neues Kapitel zwischen Rhythmus und Elektronik. Für mich als Eventfotograf Köln bleibt sein Spiel ein pulsierender Kern, der elektronische Strukturen mit menschlicher Energie verbindet.



Dominik von Senger
Gitarrist, bekannt durch Bands, wie: Dunkelziffer und Phantom Band.
Als Solokünstler veröffentlichte er Werke wie The First (1983), Second (1995) und Brüsseler Platz (2019). Seine Musik schlägt Brücken zwischen Krautrock-Tradition, der Kölner Experimentalszene und seinen ganz eigenen Gitarrenkompositionen.



Schlammpeitziger
Instrumental Musiker, berühmt für die Verwendung alter Casio-Synthesizer
Seine jüngste Veröffentlichung „Meine Unterkunft ist die Unvernunft“ kam 2024 bei dem Label Unvernuft heraus. Durch kreative Begegnungen mit Künstlern wie F. X. Randomiz und experimentelle Projekte wie Holosud hat er neue Impulse für die elektronische gesetzt.
Dazu kommen seine Live-Video-Performances, die Klang, Bild und Moment zu einem Erlebnis verbinden, das sich tief einprägt.


Endo Monk
Musiker und Produzent, auch bekannt als der Rapper Hans Solo.
Weitere Projekte: Äi-Tiem, 3PM Posse, Phobos und Cosmicologne. Er arbeitet häufig mit analogen und modularen Synthesizern und entwickelt dafür eigene Klangmaschinen – rohe Konstruktionen, die zwischen Noise, Experiment und kontrollierter Improvisation pulsieren.


Angelos Gavrias
Klang- und Performancekünstler
Sein Schaffen bewegt sich rund um den Gong – nicht nur als Klangquelle, sondern als geformtes Objekt mit eigener Präsenz. Gavrias fertigt jedes Instrument selbst und öffnet damit Räume, in denen Schwingungen körperlich spürbar werden. Als Meisterschüler von Prof. Rita McBride von der Kunstakademie Düsseldorf, verbindet er experimentelle Recherche mit einer intensiven und nahezu greifbaren Bühnenwirkung.


Ümit Han
Elektronikmusiker und Produzent
Seit vielen Jahren bewegt sich seine Arbeit im Feld der ruhigen, fein komposotionellen Elektronik. Seit 2006 erscheinen seine Veröffentlichungen regelmäßig und seit 2022 auf der Pop-Ambient-Reihe von Kompakt vertreten. Magnetfeld, sein gemeinsames Album mit Harald Grosskopf, kam 2025 auf MIG Music heraus. Sein Klangspektrum spannt sich von leisen, geöffneten Sounds bis hin zu kraftvolleren, konzeptuell gedachten und experimentell angelegten Kompositionen.

